Winterhaltung von Kleintieren und Nagetieren

Ist meine kleines Fellnäschen für Außenhaltung im Winter geeignet?!

Diese Frage sollten Sie sich stellen und sich vorab erkundigen ob Ihre kleine Fellnäschen dafür geeignet ist.

Hasen/Kaninchen sind generell nicht so empfinglich wie z.B. Hamster, Ratten oder Mäuse. Dennoch kommt es auf die Gesundheit an.

Vorsicht! Ihre Kleintiere sollten schon länger an die Außenhaltung gewöhnt sein, damit sie die Möglichkeit haben, ein schützendes Winterfell zu entwickeln. Sorgen Sie dafür, dass das Außengehege winterfest gemacht wird. Hierzu sind folgende Dinge zu beachten:

  • Schutz vor Kälte, Schnee, Zugluft und Feuchtigkeit
  • Boden und Wände sollten mit geeignetem und wetterfestem Dämmungsmaterial ausgestattet sein
  • ein Dach sollte vorhanden sein. Hierfür ist es sinnvoll kein Gitterkäfig zu nutzen sondern ein Kleintierstall aus Holz
  • kein direkter Bodenkontakt des Käftigs, Stelzen wären angebracht
  • ein windgeschützter Ort
  • angepasste Ernährung, wie z.B. Kraftfutter. Nachlesbar in Fachliteratur
  • Trinkwasser mehrmals kontrollieren, da es schnell gefrieren kann

Nicht geeignet für den Winter sind geschwächte Fellnäschen, wie Tragende, ganz kleine Jungtiere und kranke Tierchen.

VORSORGE FÜR DEN WINTER:

Gewöhnen Sie Ihr Fellnäschen langsam und schrittweise an die Außentemperatur. Dies erfolgt am Besten über den Sommer/Herbst, wenn es stabil über 10-15 Grad C Außentemperatur hat. Somit können sich die kleinen Fellnäschen daran gewöhnen und ein passendes Fellkleid entwickeln. Denken Sie an die Anpassung des Geheges.

Achtung: Bei Umsiedlung von draußen nach drinnen bei Krankheitsfällen oder sonstiges, muss es genau wie umgekehrt langsam geschehen. Z.B. erst in den Keller, dann ins Treppenhaus, dann in einen unbeheizten Raum und dann erst in einen beheizten Standort des Käfigs.