Winterfeste Pferde – worauf muss ich achten

Kalte Temperaturen – Knackige Pferde

Wir Menschen nehmen die Temperaturunterschiede komplett anders wahr. Würden wir keine Kleidung, schützende Handschuhe oder warme Mützen tragen, würden wir bei jedem Windstoß anfangen zu zittern. Reitpferde wiederrum lachen uns heizungsverwöhnte  Wesen aus und toben sich auf der schneebedeckten Weide aus, genießen die frische Luft.

Training für Pferd und Reiter

Wer lieber persönlich mit seinem Pferd zusammenwachsen möchte, nimmt lieber einen, in der Hand gut liegenden Führstrick oder einen Kappzaum bei etwas temperamtvolleren Pferden und macht einen Spaziergang. Gut gepolsterte Kappzaum-Ausführungen übertragen Signale sanft und bieten in gefährlichen Situationen Sicherheit. Auf glatten und vereistem Straßenbelag kann das Pferd mit Hufeisen schnell ins unkontrollierte Rutschen kommen. Daher sollten Sie sich fragen, ob ein Beschlag im Winter notwendig ist.

Fütterung anpassen

Ähnlich wie bei uns Menschen führen auch bei Pferden bei zu langen Trainigspausen aber gleichbleibender Futterversorgung zu unschönen Polstern auf den Rippen. Unsere Pferde, die im Sommer viel geleistet haben und oft in Bewegung sind, werden unruhig wenn sie nur in der Box stehen. Sie ziehen förmlich Krankheiten an, wenn sie lange nicht in Bewegung sind. Daher achte im Winter auf viel Raufutter, wie Kraftfutter wie Hafer und Mineralfutter. Hinzu kannst du zwischendurch Mash füttern, dies fördert die Darmpassage und wärmt von Innen.

Achtung: Bei Zunahme von gefrorenem Gras drohen Koliken, daher bitte nicht hungrig auf die Weide lassen!

Klare frische Luft

Nach einem Schneefall ist die Luft sauber und rein. Daher ist es wichtig sowohl für Tier als auch für uns viel frische Luft zu schnappen. In den Hallen ist es sehr staubig und stickig.

Pferdesenioren kannst du mit einer Magnetfelddecke Gutes tun. Sie fördert die Druchblutung, so dass du sie geschmeidiger reiten kannst.

Hier noch eine Checkliste für die Winterzeit:

  • Vitaminreiches Frischfutter (frostsicher aufbewahren)
  • Futtermenge anpassen
  • evtl. eine Dasselwurmkur ausführen
  • Tränken täglich prüfen und sauber halten
  • mehrfach auf den Gesundheitszustand achten (Husten, Schnupfen,…)
  • natürliche Salzlecksteine, Äste zum knabbern, evtl. sinnvolles Spielzeug
  • nach einem Ausritt komplett trocken reiben und auch reiten

Bei Fragen, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Tierarzt.